FAST-FORWARD PRODUCT MANAGEMENT

Kundenzentriert

Basis für erfolgreiche Produkte ist ein tiefes Verständnis für die Probleme und Bedürfnisse der Kunden und den zugrundeliegenden Kontext, denn in der Realität verhalten sich Kunden immer anders als gedacht. Wer seine Ideen und Annahmen nicht direkt mit Kunden validiert, wird leicht von den eigenen Vorurteilen und Interessen fehlgeleitet.

Konkret

Produktentwicklung bedeutet, aus tausenden kleinen und großen Optionen die richtigen auszuwählen. Konkrete, anfassbare Prototypen helfen, notwendige Entscheidungen früh transparent zu machen und Konzepte direkt mit Kunden realitätsnah zu validieren.

Iterativ

In einer zunehmend komplexen und unberechenbaren Umwelt ist keine Idee auf Anhieb erfolgreich. Zahlreiche Iterationen sind notwendig, um ein relevantes Kundenproblem und eine passende Lösung zu finden, die ein nachhaltiges Geschäftsmodell ermöglichen. Schnelle, fokussierte Experimente helfen, heuristisch und hypothesengetrieben zu lernen.

Explorativ

Eine zu frühe Fokussierung auf eine Lösung verdeckt oft den Blick für die beste Option. Kundenzentrierung, fokussierte Iterationen und Konkretisierung erlauben es, in kurzer Zeit viele Ideen zu validieren UND schnell am Markt zu sein.

Ganzheitlich

Ein erfolgreiches Produkt besteht nie nur aus dem Produkt allein. Es basiert auf einem ganzheitlichen Service-Design, das alle Unternehmensfunktionen berücksichtigt.

Wirtschaftlich

Ein Produkt bringt nichts, wenn es kein nachhaltiges Geschäftsmodell ermöglicht. Lösungen müssen innerhalb der gegebenen Rahmenbedingungen technisch machbar und wirtschaftlich sein.

Blog

  • Warum übertriebene Geheimhaltung für agile Produktentwicklung schädlich ist

    Warum übertriebene Geheimhaltung für agile Produktentwicklung schädlich ist

    Geheimhaltung ist für jedes Unternehmen wichtig, um Know-how zu schützen. Übertriebene Geheimhaltung kann aber negative Auswirkungen auf die Lernkurve haben, die im Produktmanagement so wichtig ist (siehe hierzu auch unseren Blog-Post „Verschenktes Potential agiler Produktentwicklung“) . Nachfolgend schauen wir uns näher an, wie Geheimhaltung und Lernen im Produktmanagement in die richtige Balance kommen. Der Weg […]
  • Die Umsatz-Falle

    Die Umsatz-Falle

    Umsatz-/Profitdruck kann etwas Gutes sein, weil er potenziell hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, schnell die Phase des Product/Market-Fit zu durchlaufen und zu einem wirklich skalierenden Geschäftsmodell zu kommen. In großen Unternehmen aber verkehrt sich dieser Druck oft in das Gegenteil und verfestigt sich zu einem dauerhaften Problem, das am Ende sogar ganze Geschäftsmodelle gefährden kann.
  • Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Ideation- und Konzeptphasen

    Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Ideation- und Konzeptphasen

    Innovation braucht viele Ideen. Wer noch relativ schwammige Brainstorming-Sessions mitmachen musste, freut sich heutzutage über ein weitaus ausgefeilteres Methodenset. Trotz der bewährten Methoden sind viele Teams, die Ideation- und Konzeptphasen durchlaufen, nach einer anfänglichen Euphorie-Welle von den späteren konkreten Ergebnissen enttäuscht. Die folgenden Punkte helfen, das bestmögliche für die Produktentwicklung herauszuholen.

Profil

Christian Becker entwickelt seit 2008 Produkte in allen Größenordnungen – von kleinen Features bis hin zu innovativen Geschäftsmodellen. Er hat eine breite praktische Erfahrung aus Projekten mit hoch-skalierenden Produkten und internationalen, cross-funktionalen Teams auf der Basis von Scrum, Kanban, Lean Product Management, Lean UX und Design Thinking, u.a. für eBay Classifieds, Charité, Bosch, kununu, XING, mobile.de, Zanox, Wer Liefert Was, Scout24, OBI, Meteo Group, DKB, mika:timing und Betterplace.

Vor der Gründung seiner eigenen Firma war Christian zunächst beim Automobilzulieferer Hella als Produktmanager und in der Unternehmensstrategie und -planung tätig, ehe er ins Marketing von eBay Motors gewechselt ist. Danach hat er zunächst an der strategischen Differenzierung von mobile.de gearbeitet, bevor er schließlich als Produktmanager bei mobile.de neben vielen anderen Projekten die Entwicklung der lokalen Marktplätze in Italien und Frankreich verantwortet hat. Auf diesen Erfahrungen basierend hat Christian die Leitung des Produktmanagements bei mobile.de übernommen und die User Experience Abteilung aufgebaut – zunächst für die deutsche Business Unit und dann für das gesamte Unternehmen.

Christian Becker