Autor: Christian Becker

Die Sticky-Customer-Journey-Methode

Persönliche Interviews sind ein effektives Mittel, um Empathie für Kunden und ihre Customer Journey aufzubauen: Was erleben die Kunden konkret und, vor allem, warum? Welche Kontaktpunkte haben sie? Welche Informationsquellen nutzen sie? Wo gibt es Probleme, und was läuft bereits gut? Ohne Antworten auf diese und viele andere Fragen wird es schwierig, optimal passende Produkte …

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Innovation ≠ User Experience

Viele Unternehmen glauben, ihre Innovationsprobleme mit einer User Experience Abteilung oder Agentur lösen zu können. Und ebenso viele User Experience Abteilungen und Agenturen glauben, dass ohne sie Innovationen nicht möglich sind.

Ohne UX geht nix? Meine These ist, dass 95% aller Innovationen ganz ohne UX entstehen. Genauer: Ohne die Rolle UX oder einen bewussten UX-Prozess, welchen UX Abteilungen oder Agenturen für sich in Anspruch nehmen.

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Nutzer versus Business

Haupttreiber hinter dem Wunsch, Innovationen zu schaffen, ist in fast allen Unternehmen der Druck, mehr Umsatz erwirtschaften zu müssen.

Das ist der Nährboden für einen Dauerbrenner im Produktmanagement: Die Diskussionen, ob Kundenzentrierung oder Business-Ziele wichtiger sind. Schnell wird diese Diskussion emotional und kann zum dauerhaften Keil zwischen Abteilungen werden.

Hier ein Versuch, der Diskussion eine Struktur zu geben.

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Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Ideation- und Konzeptphasen

Innovation braucht viele Ideen. Wer noch relativ schwammige Brainstorming-Sessions mitmachen musste, freut sich heutzutage über ein weitaus ausgefeilteres Methodenset.

Trotz der bewährten Methoden sind viele Teams, die Ideation- und Konzeptphasen durchlaufen, nach einer anfänglichen Euphorie-Welle von den späteren konkreten Ergebnissen enttäuscht. Die folgenden Punkte helfen, das bestmögliche für die Produktentwicklung herauszuholen.

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agiler Taschenrechner Calculator

Agile Kostenrechnung

Online-Produkte zu entwickeln ist teuer. Der Hebel über Entwicklungszeit und Personalkosten ist gering. Es bleibt der dritte Hebel: Die Opportunitätskosten möglichst gering halten, indem die richtigen Dinge umgesetzt werden. Sobald es aber über einfache Optimierungen bestehender, bereits skalierender Produkte hinausgeht, ist der Anteil von „richtigen Dingen“ in Konzepten, die in die Entwicklung gehen, erstaunlich klein.

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Achtung vor der Umsatzfalle bei agiler Produktentwicklung

Die Umsatz-Falle

Umsatz-/Profitdruck kann etwas Gutes sein, weil er potenziell hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, schnell die Phase des Product/Market-Fit zu durchlaufen und zu einem wirklich skalierenden Geschäftsmodell zu kommen. In großen Unternehmen aber verkehrt sich dieser Druck oft in das Gegenteil und verfestigt sich zu einem dauerhaften Problem, das am Ende sogar ganze Geschäftsmodelle gefährden kann.

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Featuritis - Wann ist genug genug?

Featuritis: Wann ist genug genug?

Eine Art Naturgesetz im Online-Produktmanagement scheint zu sein, dass die Anzahl von Features und Funktionen auf Websites mit der Zeit exponentiell wächst.

Die exponentielle Kurve ist in der Regel einem Umsatzdruck geschuldet. Aber auch ganz ohne Umsatzdruck sind Produktmanager kreativ genug und wollen „produktiv“ sein – oft genug werden sie vom Management auch und gerade am quantitativen Output „innovativer Produkte“ gemessen.

Vielfach sind sich alle Beteiligten bewusst, dass zu viele Features entwickelt werden, aber trotzdem kann keiner das Hamsterrad stoppen. Was fehlt, ist eine Denkstruktur, die Entscheidungen erleichtert, wann ein zusätzliches Feature Sinn macht – und wann eben nicht.

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Same Same but Different

Agilität: Same same but different

Manchmal sehnt man sich als Produktmanager in die guten alten Zeiten des Wasserfalls zurück. Die Welt war da noch einfach und übersichtlich. Der Produktmanager saß am Schreibtisch, dokumentierte seinen Plan in einem PRD, übergab es an die Entwickler und machte sich dann daran, das nächste PRD zu verfassen. Zwischendurch wurde man nur ab und zu …

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Systems Thinking und Produktentwicklung

Innovation braucht das Gesamtsystem

Innovative Ideen in großen Unternehmen umzusetzen fühlt sich oft wie ein Kampf gegen Windmühlen an. Auch wenn die Mitarbeiter noch so qualifiziert und motiviert sind und es generell nie an Ideen mangelt, scheint ein unsichtbarer, bleischwerer Mantel jegliche Kreativität im Keim zu ersticken. Fragt man Russell Ackoff nach den Gründen für fehlende Innovation, ist immer …

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Agile Produktentwicklung

Agilität und Lean sind für alle da!

Das Versprechen revolutionärer Mobilität in den 1980ern hieß Sinclair C5. Entwickelt wurde das Elektro-Gefährt von dem Erfinder Sir Clive Sinclair. Hoover, davor eher für Staubsauger bekannt, übernahm den Vertrieb. Das Ding wirkte damals wie von einem anderen Stern: super innovativ, super cool. Aber irgendwie wollte den C5 dann trotzdem kaum einer kaufen. Für eine Weile …

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