Glaube und Produktmanagement
In fast 20 Jahren als Produktmanager habe ich einige Konzepte funktionieren, aber noch viele mehr scheitern sehen. Ein Muster für Erfolg oder Misserfolg kann ich bis heute nicht wirklich erkennen.…
In fast 20 Jahren als Produktmanager habe ich einige Konzepte funktionieren, aber noch viele mehr scheitern sehen. Ein Muster für Erfolg oder Misserfolg kann ich bis heute nicht wirklich erkennen.…
Die Strategie ist der vielleicht unschärfste Bereich im Produktmanagement, bei dem Anspruch und Wirklichkeit weit auseinanderklaffen. Ein überraschend großer Teil digitaler Produktorganisationen hat keine Produktstrategie und der überwiegende Rest definiert…
Eine wesentliche Aufgabe des digitalen Produktmanagements besteht darin, in einem komplexen Umfeld mit nahezu unendlichen Handlungsoptionen Entscheidungen zu treffen. Dabei ist die Festlegung auf eine Produktstrategie die wohl grundlegendste Entscheidung, die eine Produktorganisation fällen muss. Überraschend viele Unternehmen arbeiten aber ohne eine Produktstrategie - teils aus Angst davor, sich auf etwas festzulegen, teils aus Unsicherheit darüber, wie überhaupt eine Produktstrategie aufzubauen ist. Der Post beschreibt, warum eine Produktstrategie notwendig ist und wie sie definiert werden kann.
Nutzerzentrierung gilt als der Heilige Gral des Produktmanagements. Die Vorstellung dahinter ist, dass Produkte automatisch erfolgreich sind, wenn Nutzer in den Mittelpunkt jeder Entscheidung gestellt werden. Wer aber erfolgreiche Produkte…
Produktmanagern steht eine unglaubliche Fülle von Methoden zur Verfügung, um Produkte agil und kundenzentriert zu entwickeln. Doch anstatt dabei zu helfen, das kontroverse Thema in Unternehmen durchzusetzen, wird die zunehmende…
Persönliche Interviews sind ein effektives Mittel, um Empathie für Kunden und ihre Customer Journey aufzubauen: Was erleben die Kunden konkret und, vor allem, warum? Welche Kontaktpunkte haben sie? Welche Informationsquellen…
Viele Unternehmen glauben, ihre Innovationsprobleme mit einer User Experience Abteilung oder Agentur lösen zu können. Und ebenso viele User Experience Abteilungen und Agenturen glauben, dass ohne sie Innovationen nicht möglich sind. Ohne UX geht nix? Meine These ist, dass 95% aller Innovationen ganz ohne UX entstehen. Genauer: Ohne die Rolle UX oder einen bewussten UX-Prozess, welchen UX Abteilungen oder Agenturen für sich in Anspruch nehmen.
Haupttreiber hinter dem Wunsch, Innovationen zu schaffen, ist in fast allen Unternehmen der Druck, mehr Umsatz erwirtschaften zu müssen. Das ist der Nährboden für einen Dauerbrenner im Produktmanagement: Die Diskussionen, ob Kundenzentrierung oder Business-Ziele wichtiger sind. Schnell wird diese Diskussion emotional und kann zum dauerhaften Keil zwischen Abteilungen werden. Hier ein Versuch, der Diskussion eine Struktur zu geben.
Innovation braucht viele Ideen. Wer noch relativ schwammige Brainstorming-Sessions mitmachen musste, freut sich heutzutage über ein weitaus ausgefeilteres Methodenset. Trotz der bewährten Methoden sind viele Teams, die Ideation- und Konzeptphasen durchlaufen, nach einer anfänglichen Euphorie-Welle von den späteren konkreten Ergebnissen enttäuscht. Die folgenden Punkte helfen, das bestmögliche für die Produktentwicklung herauszuholen.
Online-Produkte zu entwickeln ist teuer. Der Hebel über Entwicklungszeit und Personalkosten ist gering. Es bleibt der dritte Hebel: Die Opportunitätskosten möglichst gering halten, indem die richtigen Dinge umgesetzt werden. Sobald es aber über einfache Optimierungen bestehender, bereits skalierender Produkte hinausgeht, ist der Anteil von „richtigen Dingen“ in Konzepten, die in die Entwicklung gehen, erstaunlich klein.